Training in Huaraz

Nach Huaraz sind wir gekommen, um zu wandern. So wie ungefähr alle anderen Touristen hier auch. Allerdings sehen wir kaum welche, es ist Regenzeit und Nebensaison und dementsprechend leer. Huaraz ist eine nette kleine Stadt, etwas rauer als das hübsche Arequipa. Am Plaza de Armas steht ein großes unfertiges Gebäude – die örtliche Kirche, welche im letzten großen Erdbeben in den Achtzigern zerstört wurde und seitdem wieder neu aufgebaut wird. Wir testen das örtliche Straßenessen und bestaunen mehr oder weniger unauffällig die bunten Trachten der Frauen, die hier nicht nur Folklore sondern noch Alltagskleidung sind.  

Durch Internetrecherche und viele Mails später, finden wir eine nette kleine Agentur für Wandertouren, betrieben von Orlando, dem wir uns anvertrauen. Direkt am ersten Morgen nach unserer Ankunft treffen wir uns mit ihm und besprechen die Möglichkeiten. Da Timur noch eine Woche remote arbeitet, bleibt uns noch etwas Zeit, kürzere Wanderungen zu unternehmen und regelmäßig das Wetter zu checken.

So geht es einen Tag zu einem Ausguck oberhalb von Huaraz, welches in einem schönen Tal liegt: Bei gutem Wetter wird der Ausblicke auf die schneebedeckten Berge ringsum frei. Am anderen Tag fahren wir mit dem Colectivo (Sammeltaxi) vor die Stadt und wandern dort zwischen pittoresken Dörfern und Feldern bergauf zu einer kleinen Lagune. Dabei werden wir meistens von einem oder zwei Hunden begleitet, die schnell so viel Herdeninstinkt entwickeln, dass sie uns tapfer gegen andere Hunde verteidigen.  

Mit diesem kleinen Trainingsprogamm und einer Woche Akklimatisation in Huaraz, sollte der großen Wanderung nun nichts mehr im Wege stehen.

Tschüss, Arequipa

Arequipa war der bislang längste Halt unserer Reise. Fünf Wochen verweilten wir hier. Zwei Wochen als Gäste von Berenice und drei Wochen in unserem eigenen, riesigen Apartment mit Misti-Blick, drei Badezimmern plus Gästeklo, Nachtwächter und sogar anständigen Soundanlagen und Fernsehern.

Regelmäßig trafen wir uns mit Alejandro, gingen feiern, essen oder ließen uns von seiner Mutter mit heißer Schokolade versorgen – frisch aus Cusco importiert und aufwendig zubereitet. Zum Abschied haben wir sogar noch Kaffee und Schokolade zum Mitnehmen bekommen.

Der Unterricht war intensiv und hat uns sehr weit gebracht, lieben Dank an Viki, Rosa und Lula!

Nun haben wir unsere erste große Busreise hinter uns, 24 Stunden, es war überraschend entspannt. Der Übernachtbus von Arequipa nach Lima hatte riesige, breite Ledersitze, die man komplett flach zu einem Bett umklappen konnte. Mit einem spektakulär schnellen Umstieg in Lima (13 Minuten für den Umstieg inklusive Ticketkauf), ging es am Morgen mit dem nächsten Bus weiter nach Huaraz. Bei dem Weg hinaus und hinein aus Lima sahen wir Perspektiven auf die Stadt und ihr Umland, die wir auf der Hinreise mit dem Flugzeug nicht wahrgenommen hatten. Später dann schöne Bergansichten.

Nun sind wir also seit vier Tagen weiter im Norden, in Huaraz, um hier eine große Wanderung zu machen. Leider ist nicht die richtige Saison, denn Sommer ist hier Regenzeit. Wir checken täglich den Wetterbericht und hoffen, dass wir ein paar trockenere Tage erwischen, um die Cordillera Huayhuash zu umrunden.

Almuerzo

Das Mittagessen nimmt in der peruanischen Küche einen wichtigen Platz ein, wichtiger als das Abendessen. Dies führt auch dazu, dass ein Großteil der Restaurants abends geschlossen hat. Mittags gibt es dafür eine Vielfalt an Lokalen, die wechselnde Mittagsmenüs – Entrada, Segundo, Refresco und Postre – für 8 bis 12 Soles (2 bis 3€) anbieten. Wir gewöhnen uns recht schnell daran und finden nahe der Sprachschule ein Restaurant, welches uns direkt am ersten Tag deswegen ins Auge sticht, weil es auch Salat anbietet, was in Peru sonst eher selten ist.

Nachdem wir noch zwei-drei andere Restaurants in der Nähe ausprobiert haben, beschließen wir, dem Restaurant ohne Namen von Tag eins die Treue zu halten. Wir werden dort Caseros, Stammgäste. Sehr schnell begrüßt und verabschiedet man uns außergewöhnlich freundlich und als wir am letzten Tag unsere Weiterreise verkünden, zeigt der nette Kassierer kurz echte Betroffenheit. Man wünscht sich alles Gute für die Weiterreise und überhaupt das Leben.

Manchmal wird das Mittagessen nicht nur von den TV-Nachrichten (Hauptthemen: die Korruption und das bevorstehende Verfassungs-Referendum) begleitet, sondern ab und an verirren sich auch Musiker ins Restaurant und geben Klassiker zum besten.     

Hier essen wir auch zum ersten Mal Aji de Gallina, ein peruanisches Gericht, welches entfernt dem deutschen Hühnerfrikassee ähnelt. Vor einiger Zeit hatten wir das Essen schon einmal in Berlin gekostet, damals hatte Evelyn es gekocht, allerdings etwas schärfer, als das Original es vorsieht. Natürlich schicken wir Evelyn ein Selfie mit dem Essen.   

Mit Anfang Dezember zieht auch hier die Weihnachtsdeko ein – den Gesichtsausdruck des Santa Claus bekommen wir schon mal ganz gut hin. 

Laguna de Salinas

Die Laguna de Salinas ist See auf 4300 Metern Höhe, der jedes Jahr austrocknet und eine große Salzfläche hinterlässt. Es soll dort Alpakas, Vikunjas und Flamingos geben.

Wir schauen nach organisierten Touren, doch die sind uns zu teuer. Der öffentliche Bus fährt sehr selten und unvorhersehbar, und so mieten wir uns stattdessen ein Auto. Die Straße ist wie gemacht für unseren kleinen SUV, und die karge Landschaft zwischen Arequipa und der Lagune würde sich gut in einer Autowerbung machen. Zwischen dem Vulkan Misti und der benachbarten Bergkette geht es in zweieinhalb Stunden auf unbefestigter, kurviger und staubiger Straße 2000 Meter hinauf.

Bei der Lagune angekommen begegnet uns gleich die erste Herde Alpakas (oder Llamas, so sicher sind wir uns da nie), die um einen verlassenen Bagger am Ufer grasen. Sie nehmen von uns Notiz, stören sich aber nicht an unserer Gegenwart. Sie hören einfach nicht auf, lustig auszusehen.

Wir fahren weiter, vorbei an einem abgesperrten Gebiet zum Salzabbau durch ein kleines Dorf. Wir wenden, parken das Auto und machen eine kleine Wanderung über den ausgetrockneten See. Wir begegnen noch mehr Llamas (oder Alpakas). In der Ferne sehen wir auch Vikunjas, doch die sind recht scheu. Für die Flamingos ist leider die falsche Saison – die benötigen Wasser zum Rumstacksen.

Den Bildern der Agenturen in der Fußgängerzone Arequipas ist zu entnehmen, dass man vor oder auf den großen Attraktionen in die Luft springen und sich dabei Fotografieren lassen sollte, also probieren wir das auch.

Es gibt allgemein wenige Menschen, und die, die es gibt, fahren auf alten Mopeds und sind sehr gut eingepackt. Es ist sehr still, bis auf den Wind und das Knistern des Salzes unter den Schuhen und ab und zu einem Moped.

Auf dem Rückweg auf halber Strecke halten wir in einem weiteren Dorf und kehren ein. Im Restaurant wirbt ein Plakat für einen bereits vergangenen Stierkampf.  

Angekommen in Arequipa ist das Büro unseres Autovermieters geschlossen. Es gab ein Missverständnis – sie kommen nur zur vereinbarten Zeit, davor ist niemand da. Wir parken in der Nähe und warten zwei Stunden auf die Mitarbeiter des Verleihers auf dem Plaza del Armas, wo wir aus Versehen einer weiteren Prozession einer anderen Maria beiwohnen.

Entgegen unserer Befürchtung ist der Dreck am Auto kein Problem, sondern sorgt nur für Belustigung.

Monasterio

An einem Samstag besuchen wir das Monasterio Santa Catalina, welches im Zentrum Arequipas liegt und zu den Highlights der Stadt zählt.

Das Kloster ist sehr alt und blickt auf über 500 Jahre Geschichte. Über 20.000 m2 groß ist das mauerumzäumte Gelände, quasi eine eigene kleine Stadt. Zwischenzeitlich lebten hier über 150 Nonnen und 300 Bedienstete – heute sind noch rund 20 Nonnen in dem Kloster.

Die ehemaligen Unterkünfte der Nonnen sind auffallend groß, mehrere Räume sowie eine eigene große Küche waren eher der Standard. Santa Catalina war ein Kloster für die Töchter reicher spanischer Familien, die auch während des Klosterlebens noch einiges an Luxus genießen konnten. Irgendwann wurde es einem der Päpste zu bunt, er schickte eine strenge Ordensschwester, die dem Treiben Einhalt gebieten sollte. Sie entließ Bedienstete und schenkte Sklavinnen die Freiheit, Luxusgüter der Nonnen wurden nach Europa gebracht. In den siebziger Jahren wurde ein Großteil zum Museum umgebaut, nur ein kleiner Teil ist heute noch als Kloster in Benutzung.

Nachtleben

An einem Samstagabend sind wir mit Alejandro in einer kleinen Bar verabredet, in welcher an dem Abend eine Band Cumbia und Salsa spielt. Die Stimmung ist gut und es wird viel getanzt. Bier gibt es nur in Flaschen der Größe 0,6l und Cola nicht ohne Rum. Nur der DJ, welcher auf die Band folgt, zündet bei uns leider nicht so ganz. Trotzdem ein gelungener Abend und ganz vielleicht können wir uns demnächst doch noch einmal dazu durchringen, auch mal einen Tanzkurs zu machen, zu dem Alejandro uns ohnehin schon die ganze Zeit überreden will.

Cañón del Colca

Audio: Terrapuerto in Arequipa. #LimaLima #SalteñaEmpenada #Panflöten

Seit wir in Arequipa sind, hören wir von Freunden, Verwandten, Kollegen und Ortsansässigen: Ihr müsst ins Colca-Tal! Also haben wir uns ein Dreitageswochenende dafür freigehalten.

Für die Reise gibt es zwei Optionen: Tour oder selbst organisieren. Unsere Lehrer raten zur Tour, und unser Freund von hier, Alejandro, zum selber machen; und natürlich machen wir es selbst.

Es geht holprig los: da man im Internet nicht nachschauen kann, wann die Busse der verschiedenen Unternehmen fahren, und überhaupt unklar ist, welche Unternehmen fahren, geht Wiebke einen Tag zuvor beim Terrapuerto vorbei, um das in Erfahrung zu bringen: 9.30 von Andalusia fährt ein Bus, den wir nehmen können. Wir machen uns also früh auf, um diesen zu erwischen, um dann festzustellen: der Bus hatte leider eine Panne und fährt nicht. Der nächste Bus von Reyna (Königin) fährt um elf. Wir kaufen eine Ausgabe Condorito und vertreiben uns so die Zeit.

Der Bus der Königin hat bequeme Sitze und ein ähnliches Verhältnis von Motorleistung zu Gewicht wie die Silbermöwe: er schnauft sehr gemächlich im ersten und zweiten Gang von 2300m in Arequipa hinauf auf 4700m auf ein Plateau, bevor wir wieder hinabrollen ins Colca-Tal auf 3600m.

Eigentlich wollten wir diesen ersten Tag schon wandern, aber es ist schon fast dunkel, also bleibt es ein kleiner Spaziergang. Der Betreiber des Gasthauses Bella Flor im Dorf Yanque ist sehr herzlich und serviert uns das leckerste Essen, welches wir bisher in Peru hatten: Quinoasuppe mit Käse, danach Alpaka in Rotweinsoße mit Kartoffelstampf und Möhrchen. Er klärt uns dann auch auf, wie man mit dem Bus von Milagros (Wunder) zum Cruz del Condor fährt, bzw am besten vorher aussteigt, um dem Touristentrubel aus dem Weg zu gehen. Es klappt: wir sehen unseren ersten Kolibri, bevor dann die Kondore auftauchen.


Wir nehmen abermals den Wunderbus ins Dorf Maca, von wo wir fünf Stunden nach Haus wandern. Die meiste Zeit entlang der Hauptstraße. Es kommt nur alle 15 Minuten ein Auto vorbei, und die Straße ist hervorragend ausgebaut und kurvig in schönster Landschaft. Trotzdem wurde sie bislang weder von Rennrad– noch von Motorradfahrern entdeckt. Neben der Straße ist auch das Mobilfunknetz sehr gut ausgebaut, Videotelefonie klappt gut. 

Wir treffen viele Feldarbeiter in traditionellen Gewändern (Frauen Bunt, Männer mit Hut) und keine Touristen. Immer wird schön gegrüßt und gewunken. Die Arbeit ist hart: Steine vom Feld räumen, Ernten, Umgraben: Alles Handarbeit. Manchmal hilft eine Kuh, selten ein Traktor. 

Am Ende der Tour sehen wir am Horizont eine seltsame Wolke, die sich am Nächsten Tag als Vulkanausstoß herausstellt.

Am letzten Tag baden wir in heißen Thermalquellen – nach Anleitung unseres Gastgebers antizyklisch zum Rest der Touristen. Ein wenig Wandern und es geht zurück nach Haus. Dieses Mal (wieder auf Empfehlung des Gastgebers) mit einem Bus von Estrellas (Sterne). Der Sternenbus hat die Größe der Silbermöwe aber zehnmal so viel Motorleistung. Der Fahrer ist ein Freund der Ideallinie. An einigen Serpentinen sieht man Kreuze stehen. Jeder zweite Fahrgast hört seine Musik am liebsten laut aus dem Handy, um der Musik aus dem Autoradio noch was hinzuzufügen. Wir wollen uns nicht beschweren – die Rückreise dauert halb so lang wie die Hinreise.

Die Landschaft ist karg, außer Alpakas und einer Eisenbahn gibt es nicht viel.


Wiedersehen mit Alejandro

In Arequipa treffen wir Alejandro wieder, ich habe ihn vor 10 Jahren in Magdeburg kennengelernt. Während meines letzten Semesters haben wir dort in einer WG gewohnt, er war damals gerade erst nach Deutschland gekommen. In den letzten Jahren hatten wir zwar nicht viel Kontakt, ich wusste aber, dass er weiterhin in Deutschland war.

Da Alejandro aus Arequipa kommt, habe ich ihn natürlich kontaktiert, als klar war, dass wir dort zum Sprachkurs sein würden. Seine Antwort kam promt und überraschte: seit wenigen Monaten lebt er selbst wieder in Arequipa. Wir planten also unser Wiedersehen – dieses mal in Peru.

In Arequipa arbeitet Alejandro nicht nur vollzeit als Programmierer, sondern auch vier Abende pro Woche als Deutschlehrer.

Das erste Treffen findet dann auch gleich während des Deutschkurses statt, wo wir eine halbe Stunde vor Ende des Unterrichts zur Klasse stoßen. Diese ist bunt gemischt, angefangen vom Schüler, der in Deutschland Chemie studieren will, bis hin zu einer älteren Dame, die plant ihre Pension teilweise in Deutschland zu verbringen, finden sich ganz unterschiedliche Motivationen und Persönlichkeiten im Raum. Der A1 Kurs findet viermal(!) die Woche für 1,5h statt. Da unser Spanisch bereits etwas besser ist, findet ein Großteil der Konversation mit der Klasse auf Spanisch statt, bzw. Dank Alejandros Übersetzungen. Während er nach dem Unterricht zusammen packt und alles abschließt, erfreuen Timur und ich uns über die durchaus humorvollen Plakate im Klassenzimmer.

Mit Alejandro sind wir in den folgenden Tagen und Wochen häufiger unterwegs, er zeigt uns viele Orte mit gutem Essen, Bars mit Livemusik und empfiehlt uns diverse Sehenswürdigkeiten in und um die Stadt herum. Es ist toll, ihn wieder zu sehen und so einen liebenswürdigen und ortskundigen Freund an unserer Seite zu wissen.

Angekommen in Arequipa

Das Schreiben von Artikeln und Aufbereiten von Fotos ist in letzter Zeit ein wenig kurz gekommen, nun aber endlich ein Lebenszeichen aus Arequipa.

Die ersten zwei Wochen hier haben wir mit einem intensiven Sprachkurs verbracht. Sechs Stunden pro Tag, fünf Tage die Woche. Dazu holten wir ein paar Kränklichkeiten nach, die wir in Lima erstmal ausgelassen hatten. Gewohnt haben wir in einer Gastfamilie. Die Hausherrin, Berenice, hat uns sehr nett willkommen geheißen. Ihre Kinder sind Anwalt, Ärztin und werdender Ingenieur – eine Familie des Mittelstands, wie sie uns von der Sprachschule versprochen wurde. Wir wohnten auf dem Dach mit phantastischem Ausblick.

Außerdem kocht Berenice leidenschaftlich gerne, am Wochenende waren wir zum Familienessen eingeladen und bekamen selbst eine Kostprobe. 

Trotzdem war uns nach diesen zwei Wochen nach etwas mehr Bewegungsfreiheit und ich (Timur) benötige ein Büro für die Fernarbeit. Deswegen sind wir letzte Woche in ein eigenes Apartment gezogen. Riesengroß und ebenfalls mit tollem Ausblick. So gut, dass wir bei jedem der zahlreichen Miradores denken: “Schade, auch nicht besser als Zuhaus”. Nun haben wir weniger Unterricht, und uns bleiben hier noch ein paar Wochen.

Eines der ersten Dinge, die uns in Arequipa aufgefallen sind und die wir teilen möchten: die Arepuipeños lieben die Blasmusik. Fast täglich gibt es auf dem Plaza del Armas neben der Sprachschule Darbietungen und Wettbewerbe.

Artefakte

Bevor die Spanier kamen, war Peru von den Inka beherrscht. Diese wiederum hatten das Territorium erst kurz zuvor (200 Jahre) im Laufe der Zeit erobert. Davor gab es so viele verschiedene Kulturen, dass es wirklich sehr schwierig ist, den Überblick zu behalten. Artefakte dieser Kulturen kann man in Lima in verschiedenen Museen anschauen, und es wird immer wieder  versucht mit großen Tabellen deutlich zu machen, zu welcher Kultur aus welcher Region aus welcher Zeit die Dinge stammen — aber wir sind leider trotzdem nicht ganz mitgekommen. Wir haben uns das Museum Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú ausgesucht.

Es gibt sehr hübsche historische Orte. Mitten in Lima steht beispielsweise eine große Pyramide, Huaca Huallamarca. Eine der vielen Kulturen hat ihre Toten in viele Säcke gehüllt und mit Masken verziert um sie dort so zu bestattet.