An einem Samstag besuchen wir das Monasterio Santa Catalina, welches im Zentrum Arequipas liegt und zu den Highlights der Stadt zählt.
Das Kloster ist sehr alt und blickt auf über 500 Jahre Geschichte. Über 20.000 m2 groß ist das mauerumzäumte Gelände, quasi eine eigene kleine Stadt. Zwischenzeitlich lebten hier über 150 Nonnen und 300 Bedienstete – heute sind noch rund 20 Nonnen in dem Kloster.
Die ehemaligen Unterkünfte der Nonnen sind auffallend groß, mehrere Räume sowie eine eigene große Küche waren eher der Standard. Santa Catalina war ein Kloster für die Töchter reicher spanischer Familien, die auch während des Klosterlebens noch einiges an Luxus genießen konnten. Irgendwann wurde es einem der Päpste zu bunt, er schickte eine strenge Ordensschwester, die dem Treiben Einhalt gebieten sollte. Sie entließ Bedienstete und schenkte Sklavinnen die Freiheit, Luxusgüter der Nonnen wurden nach Europa gebracht. In den siebziger Jahren wurde ein Großteil zum Museum umgebaut, nur ein kleiner Teil ist heute noch als Kloster in Benutzung.
























