Angekommen in Arequipa

Das Schreiben von Artikeln und Aufbereiten von Fotos ist in letzter Zeit ein wenig kurz gekommen, nun aber endlich ein Lebenszeichen aus Arequipa.

Die ersten zwei Wochen hier haben wir mit einem intensiven Sprachkurs verbracht. Sechs Stunden pro Tag, fünf Tage die Woche. Dazu holten wir ein paar Kränklichkeiten nach, die wir in Lima erstmal ausgelassen hatten. Gewohnt haben wir in einer Gastfamilie. Die Hausherrin, Berenice, hat uns sehr nett willkommen geheißen. Ihre Kinder sind Anwalt, Ärztin und werdender Ingenieur – eine Familie des Mittelstands, wie sie uns von der Sprachschule versprochen wurde. Wir wohnten auf dem Dach mit phantastischem Ausblick.

Außerdem kocht Berenice leidenschaftlich gerne, am Wochenende waren wir zum Familienessen eingeladen und bekamen selbst eine Kostprobe. 

Trotzdem war uns nach diesen zwei Wochen nach etwas mehr Bewegungsfreiheit und ich (Timur) benötige ein Büro für die Fernarbeit. Deswegen sind wir letzte Woche in ein eigenes Apartment gezogen. Riesengroß und ebenfalls mit tollem Ausblick. So gut, dass wir bei jedem der zahlreichen Miradores denken: “Schade, auch nicht besser als Zuhaus”. Nun haben wir weniger Unterricht, und uns bleiben hier noch ein paar Wochen.

Eines der ersten Dinge, die uns in Arequipa aufgefallen sind und die wir teilen möchten: die Arepuipeños lieben die Blasmusik. Fast täglich gibt es auf dem Plaza del Armas neben der Sprachschule Darbietungen und Wettbewerbe.