Natürlich macht Weihnachten auch vor Peru nicht halt. Wie sollte es auch, dass Land ist schließlich überwiegend katholisch. Wer nicht katholisch ist, ist vermutlich evangelisch oder Zeuge Jehovas. Alle anderen Gruppen sind vernachlässigbar klein.
Auch wenn das gute Wetter (Ende November waren wir noch in Arequipa) bei uns gar keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen lassen möchte, bemerken wir doch die Veränderung in der Stadt. Überall, d.h. in jedem Laden, vor jeder Kirche, auf jedem größeren Platz, werden Nacimientos (Krippenspiele) aufgebaut, einige sogar mit Lamas und Maria und Josef in traditioneller peruanischer Kleidung der jeweiligen Region. Babyjesus fehlt meist, und wir warten noch ab, ob er dann nach dem 24. vermehrt auftaucht.
Darüber hinaus sind blinkender Lichterschmuck und Nachahmungen von Tannenbäumen groß im Trend. Besonders schön: die Lichterketten blinken nicht nur, nein sie ändern auch die Farbe und dudeln leise die bekanntesten Weihnachtsmelodien vor sich hin. Gerne auch mal im Chor und asynchron.
Der größte und meistblinkentste Baum steht auf dem Plaza de Armas in Arequipa, dessen Eröffnung wir zufällig beiwohnten.
Aktuell sind wir nicht mehr in Huaraz, sondern in Cusco. Wandern in Huaraz war sehr schön, Bilder folgen später. Wir werden Weihnachten im Regenwald verbringen, Vögel beobachten und Boot fahren. Vermutlich ohne Handy- und Internetempfang – entschuldigt also bitte verspätete Weihnachtsgrüße und -antworten.



