Arequipa war der bislang längste Halt unserer Reise. Fünf Wochen verweilten wir hier. Zwei Wochen als Gäste von Berenice und drei Wochen in unserem eigenen, riesigen Apartment mit Misti-Blick, drei Badezimmern plus Gästeklo, Nachtwächter und sogar anständigen Soundanlagen und Fernsehern.
Regelmäßig trafen wir uns mit Alejandro, gingen feiern, essen oder ließen uns von seiner Mutter mit heißer Schokolade versorgen – frisch aus Cusco importiert und aufwendig zubereitet. Zum Abschied haben wir sogar noch Kaffee und Schokolade zum Mitnehmen bekommen.
Der Unterricht war intensiv und hat uns sehr weit gebracht, lieben Dank an Viki, Rosa und Lula!
Nun haben wir unsere erste große Busreise hinter uns, 24 Stunden, es war überraschend entspannt. Der Übernachtbus von Arequipa nach Lima hatte riesige, breite Ledersitze, die man komplett flach zu einem Bett umklappen konnte. Mit einem spektakulär schnellen Umstieg in Lima (13 Minuten für den Umstieg inklusive Ticketkauf), ging es am Morgen mit dem nächsten Bus weiter nach Huaraz. Bei dem Weg hinaus und hinein aus Lima sahen wir Perspektiven auf die Stadt und ihr Umland, die wir auf der Hinreise mit dem Flugzeug nicht wahrgenommen hatten. Später dann schöne Bergansichten.
Nun sind wir also seit vier Tagen weiter im Norden, in Huaraz, um hier eine große Wanderung zu machen. Leider ist nicht die richtige Saison, denn Sommer ist hier Regenzeit. Wir checken täglich den Wetterbericht und hoffen, dass wir ein paar trockenere Tage erwischen, um die Cordillera Huayhuash zu umrunden.











