La Paz ist ein idealer Ausgangsort für Tageswanderung und so machen wir uns an einem Samstag auf zum Muela de Diablo, dem Teufelszahn. Der Berg war mir durch seine besondere Form schon häufiger auf dem Weg zur Arbeit in der Seilbahn aufgefallen.
Wir nehmen einen Minibus in die Zona Sur und laufen langsam bergauf, bis die Häuser immer lichter werden und die Straßen ab und an schon unbefestigt sind. Von hier aus können wir den Berg zwar nicht mehr sehen, aber die richtige Richtung lässt sich mit etwas Kartenmaterial kaum verfehlen.
Zunächst aber stolpern wir über ein Haus, dass deutlich aus der Reihe fällt. Wie ein Ufo, was zufällig zwischen all den anderen unverputzten Häusern gelandet ist, hat es etwas von einem Fremdkörper in dieser Umgebung. Wir gehen dichter ran und haben Glück: wir treffen Alex, den Architekten und Hauseigentümer. Er lädt uns ein, sein Werk auch von drinnen zu bestaunen. Definitiv ein tolles Haus und wir sind sehr von dem weiten Blick und der Gestaltung des Hauses beeindruckt. Wobei man sagen muss, dass hier – bergauf – fast alle Häuser diesen freien Blick auf die Stadt haben.
Schnell sind wir mitten in beeindruckenden Felsformationen, die wir durchqueren um auf ein kleines Dorf in einem grünen Tal zu stoßen. Ab hier wird es etwas lebendiger, denn der Teufelszahn ist ein beliebtes Ausflugsziel und viele Paqueños fahren direkt mit dem Auto vor um dann nur die letzten Meter zu klettern. Von der Aussichtsplattform zwischen den beiden Gipfeln hat man einen tollen Blick auf die Stadt und wir sind beeindruckt, wie schnell man aus dem Zentrum zu solch schönen und gefühlt abgelegenen Orten kommen kann.



























